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Demokratischer Härtetest mit "Schritte wagen"

Dass es in St. Anton auch einmal "zu" heiß sein wird, wagte bis vor kurzem noch niemand zu glauben. Aber jetzt, bei der Wortgottesfeier mit "Schritte wagen - Demokratie", war es soweit.

Die extremen Außentemperaturen machten auch vor den dicken Kirchenmauern St. Antons nicht Halt und stellten Besucher und Durchführende auf eine harte "Hitzeprobe". Das Thema Demokratie führte alle gedanklich schnell zu den Ursprüngen der heutigen Staatsform in der Antike. Man konnte sich sehr nachspürbar in die Zeit und Welt der Metropolen auf dem Peleponnes zurückversetzen und die "Erfinder der Demokratie" bei ihren Staatsgeschäft in Gedanken beobachten. Was ist davon heute geblieben und welchen Beitrag hat das Christentum in der damaligen Welt dazu geleistet, dass sich diese Regierungsform der Mitbestimmung und des Dialogs bis heute weit verbreitet durchgesetzt hat.
Das Vorbereitungsteam von "Schritte wagen" (Gabi Treutlein und Ingrid Baumann) hat auch hier wieder Anstöße und Impulse gegeben, die eine enge Verbindung zwischen Glauben und Staat, Kirche und Regieren aufzeigen. Jesu Aussagen zum Herrschen und Dienen, zum Gewaltverzicht und der Gleichheit aller Menschen sind der goldene Boden, auf dem Demokratie blühen und gedeihen kann, wenn man sie lässt.

Auch wenn nur wenige die vielfältigen Gedanken live geteilt haben, der Wert für unser Zusammenleben und für eine gedeihliche Kultur ist geblieben.

Auf ein neues mit "Schritte wagen" am 20.09. um 10.30 Uhr in St. Anton

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