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Musikalisches Friedensgebet am 26. Juli 2026

Zum vierten Mal fand in der Gemeinde St. Anton ein musikalisches Friedensgebet statt, erstmals an einem Spätnachmittag.

Nach einem Intro von Gerhard Vonend, der die musikalische Begleitung übernommen hatte, kamen in einem Gedicht von Erich Kästner Frauen zu Wort, die durch ihre Aktionen einen Krieg verhinderten. Doch, wie der Titel bereits aussagt, ist dies eine „Fantasie von übermorgen“.

Nach Reinhard Meys „Meine Söhne geb´ ich nicht“ brachten in einem Gedicht von Bertold Brecht Kinder ihre Bitten und ihre Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck. Es folgte Nenas Song „99 Luftballons“, den Adelheid Saul gekonnt zu Gehör brachte. Sie hatte den gesanglichen Part der Feier übernommen.

Der Hintergrund der Entstehung der Songs bzw. Texte wurde von Gabi Treutlein erläutert, die diese Gebetszeit geleitet hat.

Der sehnliche Wunsch nach einer gewaltfreien Welt wurde in den Fürbitten deutlich. Vaterunser, Friedensgruß und Segen rundeten den Gebetsteil der Friedenssoiree ab.

Dem Wunsch nach Fortsetzung der musikalischen Friedensgebete in St. Anton wurde durch langanhaltenden Beifall und positive Rückmeldungen Ausdruck gegeben.

Die eingegangenen Spenden in Höhe von 170 Euro werden an das Kinderhilfswerk World Vision für den Sudan überwiesen. Dort leiden über 4 Millionen Kinder - so viele wie nirgendwo sonst in der Welt - unter kriegerischen Auseinandersetzungen.      

Im Anhang ein paar klangliche Impressionen ...                                 

Gabi Treutlein

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