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Gebet "Viertel vor - Schritte wagen" Juli 2020 zum Download

Nachdem die Kirche in St. Anton weiterhin geschlossen bleibt, das Anliegen des Frauengebets "Viertel vor - Schritte wagen" aber immer noch offen ist, können Sie die Texte zum persönlichen Gebet hier downloaden.

Sie werden auch vor der Kirche in der Gebets- und Infobox vor der Sakristeitür ausgelegt. 

Viertel vor… Schritte wagen“

Die Zeit der Corona-Pandemie ist nicht vorüber, es gibt weiterhin Abstands- und Hygienevorschriften, daher bleibt unsere Kirche St. Anton auch im Juli 2020 geschlossen. Inzwischen haben wir zwei Gottesdienste im Innenhof des Kindergartens feiern können, den ersten am Fest Christi Himmelfahrt, den anderen vor einigen Tagen zum Patrozinium. (Nähere Informationen auf der Homepage der Stadtkirche / Gemeinde St. Anton). Wir sind im Moment zu den Gottesdiensten in Maria Hilf eingeladen, in ehemaliger pfarreiengemeinschaft-licher Verbundenheit. Natürlich bieten auch die anderen Gemeinden der Stadtpfarrei Heilig Geist gottesdienstliche Angebote an.Von uns aus St. Anton heute wieder ein Impuls, der sich In dieser außergewöhnlichen Zeit mit einer außergewöhnlichen Frau beschäftigt. Es ist Maria Magdalena, deren Namenstag wir am 22. Juli feiern. Haben Sie Lust, sich auf ein paar Gedanken einzulassen?

Beginnen wir im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: GL 472 Manchmal feiern wir mitten im Tag ein Fest der Auferstehung

Gebet:
Guter Gott, in dieser außergewöhnlichen Zeit sind wir in vielen Bereichen unseres Lebens mit Schwierigkeiten und Problemen konfrontiert. Du weißt durch Jesus, unseren Bruder, wie es sich anfühlt, wenn man hadert, zweifelt und Angst hat. Lass uns durch sein Beispiel und auch durch das Beispiel Maria Magdalenas immer wieder Kraft, Mut und Hoffnung finden. Lass uns spüren, dass du in dieser Gebetszeit, aber auch im Alltag, mitten unter uns bist. Amen.

Impuls:
Maria Magdalena war eine Außenseiterin. Es war damals mehr als ungewöhnlich, als Frau mit Männern „umherzuziehen“, als Frau mit Jesus unterwegs zu sein. Über ihren Platz an seiner Seite gibt es viele überlieferte Botschaften.
Heute denken wir daran, dass auch wir Menschen heute zum Teil als Außenseiter/innen gelten: Wenn wir jetzt, in Zeiten der Pandemie, auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln achten, werden wir manchmal belächelt. Dabei ist es unsere christliche Aufgabe, Leben zu schützen – unser eigenes und das der Anderen.

Der Gedanke an Maria Magdalena kann uns helfen, unserer Aufgabe, jetzt in der Corona-Krise, mutig und mit Vertrauen nachzugehen statt uns von anderen einschüchtern zu lassen.

Maria von Magdala, hat als erste von Jesu Auferstehung erfahren und ihr wurde die Aufgabe zuteil, die frohe Botschaft den Jüngern und aller Welt zu verkünden. Sie hat ihren Auftrag mutig erfüllt, daher wurde ihr im Laufe der Kirchengeschichte der Titel „Apostola apostolorum, Apostelin der Apostel, zugesprochen. Papst Franziskus hat sie den männlichen Aposteln liturgisch gleichgestellt, indem er ihren Gedenktag zum Fest hochgestuft hat.

Heute denken wir an alle, deren Aufgabe es ist, einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu leisten: Viel Energie und Ausdauer sind nötig um die richtigen Entscheidungen zu treffen, zu informieren, einen Impfstoff zu entwickeln, Rückschläge zu verarbeiten, den „neuen Alltag“ zu meistern…..

Der Gedanke an den Mut Maria Magdalenas kann ihnen vielleicht helfen, auch ihren Auftrag kraft- und verantwortungsvoll zu erfüllen.

Maria Magdalena ihr Herz geöffnet und sich von Jesus finden lassen. Sie ist mit ihm aufgebrochen und hat ihren Teil dazu geleistet, dass die Botschaft vom Reich Gottes in die Welt getragen wurde.

Heute denken wir an uns selbst: Lass uns mutig sein wie Maria Magdalena. Lass auch uns aufbrechen und dich suchen, um von dir gefunden zu werden.

Der Gedanke an Maria von Magdala kann uns helfen, Kraft, zu finden, um zu unserem Glauben zu stehen, deine Botschaft zu verkünden und an deiner Kirche mitzuarbeiten, gerade jetzt in der Zeit der Krise.

Lied: GL 446 Lass uns in deinem Namen Herr, die nötigen Schritte tun

Litanei zum Dank in Coronazeiten

Die Krisenzeit birgt viele Schwierigkeiten und Gefährdungen für uns alle. Versuchen wir dennoch, mutig und offen zu sein wie Maria Magdalena. Prüfen wir, was uns inzwischen Gutes widerfahren ist und sprechen wir unseren Dank dafür aus.

Antworten wir auf jede Anrufung: „Lass uns dankbar sein“

  • für das Telefon mit dem wir mit älteren Menschen in Kontakt bleiben können

  • für whatsapp und alle „Nabelschnüre“ dieser Zeit mit denen wir uns während des Kontaktverbots mit Kindern, Enkelkindern und Freunden austauschen konnten

  • für alle Kreativität, die wir im Umgang miteinander entwickelt haben

  • für jedes Lächeln und jedes freundliche Wort, das uns den Tag und unsere Stimmung erhellt

  • für Gesten, die uns berührt haben, in der Zeit in der Berührung, Umarmung und körperliche Nähe tabu sind

  • für Menschen, die in diesen Tagen zuhören, aufrichten, begleiten, die ihre Kraft zur Bewältigung der Krise einsetzen

  • für die Menschen, die mutig und verantwortungsbewusst Entscheidungen fällen

  • für die beglückenden Momente, die uns in Gottes Natur geschenkt sind

  • für die Kraft mit der wir auch die Tage überstehen, an denen uns Mutlosigkeit heimsucht

  • für die veränderte Sichtweise, die wir inzwischen auf so manche Dinge entwickelt haben

  • für die Flexibilität, mit der wir uns angepasst haben und (Urlaubs-) Pläne aufgegeben haben

  • für die Hilfe, die wir anderen zukommen lassen konnten, indem wir sie in vielerlei Weise unterstützt haben, durch Einkaufen, Masken nähen…

  • für Momente der Klage, die notwendig waren um uns mit der Krise auseinanderzusetzen

  • für die Liebe und Hilfsbereitschaft, die zwischen den Menschen spürbar geworden ist

  • für die Chance, etwas in unserem Leben zu ändern

  • für die Natur, die sich in Zeiten von Corona erholen konnte

Dankbarkeit ist ein wichtiger Baustein in unserem Leben. Lass uns nicht nachlassen, immer wieder daran zu denken und nicht alles als selbstverständlich ansehen. Amen

Gebet:

Du träumst in mir, mein Gott, und ich mit dir: von einer Welt, reich an geschwisterlichem Leben, reich an Vertrauen in die Kraft der Liebe, reich an Bewegung und spontaner Freude;

Du träumst in mir, mein Gott, und ich mit dir: von einer Welt ohne Vorurteile, von einer Welt, die sich verändern lässt, von einer Welt, in der wir Menschen werden können, wie Jesus es verheißen hat. Amen.

Lied: GL 453 Bewahre uns Gott, behüte uns Gott

Segen:

Gottes Segen komme zu uns, damit wir stark und mutig sind in unserer schöpferischen Kraft.
Gottes Segen komme zu uns, damit wir Nein sagen können, aber auch Ja sagen, wo es gut ist. 
Gottes Segen komme zu uns, damit wir Weisheit finden und Klugheit zeigen.
Gottes Segen komme zu uns, damit wir die Wirklichkeit verändern und Lebendiges fördern. 
So segne uns der dreieine Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied: GL 822 Von guten Mächten treu und still umgeben

In den Tagen des Sommers 2020, in denen vieles anders ist, als wir es gewöhnt sind, wünsche ich Ihnen, auch im Namen von Ingrid Baumann und Claudia Huttner, eine gesegnete Zeit. Genießen Sie den Sonnenschein, haben Sie Sonne im Herzen und bleiben Sie gesund und behütet!
Herzliche Grüße

Gabi Treutlein

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