Die über 60 Besucher wurden mit dissonanten Klängen eingestimmt. Anschließend verdeutlichte der Text „Schtzngrmm“ von Ernst Jandl eindringlich die Verluste, die sich im Schützengraben bzw. im Krieg ereignen. Es folgte eine beeindruckende musikalische Interpretation eines Bombenangriffs. Im Lied „Frieden“ von Reinhard Mey wurde die düstere Realität eines Verwundeten und das Leid, das ein Krieg über die Zivilbevölkerung bringt, drastisch dargestellt. Optimismus und die Hoffnung, dass die Welt durch gemeinsames Handeln verbessert werden könnte verbreitete der Song: „We are the world“, getextet von Michael Jackson und Lionell Ritchie. Mit „From a distance“, dem wohl berühmtesten Hit von Bette Midler, folgte eine weitere eingängige Melodie, die die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck brachte. Der Wunsch nach einer gewaltfreien Welt wurde von Gabi Treutlein in den Fürbitten vor Gott gebracht. Vaterunser, Friedensgruß und Segen rundeten den Gebetsteil der Friedensmatinee ab. Adelheid Saul und Gerhard Vonend gestalteten auch das letzte Lied, das von vielen nicht auf Anhieb als Antikriegslied erkannt wird, in bravouröser Weise. Die Besucher stimmten ein in eines der beliebtesten Weihnachtslieder: „So this is christmas“ („Happy Xmas“ von John Lennon) Langanhaltender Beifall, viele positive Rückmeldungen und der Wunsch nach Wiederholung bestärkten die Akteure in ihrem Vorhaben, die Reihe der Friedensmatinéen fortzusetzen. Die eingegangenen Spenden in Höhe von 220 Euro werden an das Ahli Arab Hospital, das einzige christliche Krankenhaus im Gazastreifen, überwiesen.






















