kross lebt von Menschen, die sich einbringen. Die Verantwortung übernehmen. Die ihre Fähigkeiten entdecken und miteinander etwas auf die Beine stellen. Genau darum ging es bei howtodo@kross am Samstag, 31. Oktober 2026.
Von 10 bis 15 Uhr stand alles im Zeichen der Menschen, die unsere G*ttesdienste mitgestalten - oder künftig mitgestalten möchten.
Wie begrüße ich Menschen so, dass sie sich wirklich willkommen fühlen? Wie spreche ich einen biblischen Text, damit er nicht einfach vorgelesen wird, sondern lebendig wird? Was braucht es, damit die Technik funktioniert? Und wie können Menschen beim gemeinsamen Beten und Feiern aktiv werden?
Diesen Fragen widmete sich der howtodo@kross-Tag. Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Dienste rund um unsere messe@kross: vom Willkommensdienst über Moderation und Lesung bis zum Gebetsdienst. Auch der Altardienst, das gemeinsame Brotbrechen beim Mahldienst sowie Licht- und Tontechnik gehörten dazu.
Dabei ging es nicht nur um praktische Abläufe. Jeder Dienst hat auch eine tiefere Bedeutung. Wer an der Tür steht, sorgt nicht einfach für einen freundlichen Empfang, sondern vermittelt Menschen das Gefühl, dazuzugehören. Wer am Altar mitwirkt, hilft mit, dass Gemeinschaft sichtbar und erfahrbar wird.
Für die verschiedenen Aufgaben wurden eigens kleine howtodo@kross-Hefte entwickelt. Sie erklären die Abläufe verständlich und Schritt für Schritt. Mit ihrem bewusst einfachen Design erinnern sie an bekannte Aufbauanleitungen, schließlich soll niemand erst eine theologische Ausbildung brauchen, um bei kross mitmachen zu können.
Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Es wurde viel miteinander gelacht, ausprobiert und voneinander gelernt. Am Ende hatten alle nicht nur jede Menge neues Wissen mitgenommen, sondern auch mehr Sicherheit für ihre Aufgaben gewonnen. Und beim gemeinsamen Mittagessen mit leckeren Pizzabrötchen war reichlich Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Besonders wertvoll war aber auch, dass wir uns an diesem Tag noch einmal bewusst gemacht haben, was kross uns persönlich bedeutet. Warum wir hier sind. Was uns miteinander verbindet. Und weshalb es sich lohnt, Zeit und Energie in diese besondere Form von Kirche zu investieren.
Der howtodo@kross-Tag machte deutlich, was kross auszeichnet: G*ttesdienste sind keine Veranstaltung, bei der einige wenige etwas vorführen und alle anderen zuschauen. Sie entstehen durch Menschen, die ihre Ideen einbringen und Verantwortung miteinander teilen.
Kirche, nur anders. Das heißt auch: Nicht alles muss perfekt sein. Aber alle können etwas beitragen.

