Wie gerne würde man mal was anderes machen, als in die „langweilige“ Schule gehen! Aber die nähere Konfrontation mit dem Thema Kinderarbeit in Bangladesch lies dann doch eine gewisse Dankbarkeit erkennen, das wir hier bei uns in die Schule gehen „dürfen“, nahezu ein Privileg. Diese Bewusstsein wurde eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht. In einem Anspiel wurde der Unterscheid eines Kinderalltags in Deutschland und in Bangladesch dargestellt. Paul Schubert, Luisa Heinelt (Darsteller) und Jakob Heinelt (Sprecher) ließen ein plastisches Bild der beiden Welten entstehen und die Problematik der Kinderarbeit ging tief unter die Haut. Nours Traum von Schule, Spielen und einem behütetem Zuhause geht dann in Erfüllung, wenn die Sternsingersammelaktion in diesem Jahr erfolgreich ist. Das Kindermissionswerk unterstützt besodners Projekte gegen Kinderarbeit und für Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten weltweit. Einen ganz konkreten Beitrag zum Erfolg hat das stolze Ergebnis von knapp 4.500.- € beigtragen. Darüber hinaus hat der Teamgeist und bewundernswerte Durchhaltevermögen aller Sternsinger gezeigt, dass es durchaus noch soziales Engagement und ein Eintreten für andere bei unseren Kindern und Jugendlichen gibt. Nach dem Gottesdienst ging es bei eisigen Temperaturen viele Stunden lang von Haus zu Haus, um Segen zu spenden und Spenden zu sammeln. Beim gemeinsamen Abschlussessen in Maria Hilf waren allen einen große Freude und auch ein gewisser Stolz über die vielen Erlebnisse und das erzielte Ergebnis anzumerken. „Nächstes Jahr wieder! Coole Aktion!“ – das war sehr oft zu hören und freute das Organisationsteam besonders.
Der Dank gilt zunächst allen Spendern, die in diesem Jahr besonders großzügig waren. Dann aber auch Helferinnen und Helfer (Isolde Grau, Christian Starodub, Diana Köhler, Katrin Hub) im Hintergrund, ohne die eine solch große Aktion nicht möglich wäre.































