Die Ansprache Joachim Werbs begann mit dem, Hildegard von Bingen zugesprochenen, Zitat: „Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund“ Der Gemeindeleiter griff die wissenschaftlich erwiesene Tatsache auf, dass Tierhalter gesünder leben.
Die Gründe liegen u.a. in folgenden fünf Thesen: Allein durch ihre Anwesenheit reduzieren Hunde Stress. Regelmäßige Spaziergänge wirken sich positiv auf Blutdruck, Herz-Kreislauf-System und allgemeine Fitness aus. Hundehalter kommen leichter ins Gespräch und bauen soziale Netzwerke auf. Das Dasein von Hunden reduziert nachweislich das Gefühl der Einsamkeit und depressive Verstimmungen. Kinder, die mit einem Haustier aufwachsen dürfen, entwickeln leichter Empathie und Verantwortungsbewusstsein.
Joachim Werbs theologisches Fazit: Im Blick auf einen höheren Schöpfungszusammenhang allen Lebens steht der Menschen neben dem Tier, auf selber Ebene, eher als Nehmender, denn als Gebender. Futter und Schutz gegen seelische und körperliche Gesundheit - ein guter Tausch!
Am Schluss wurden alle Tiere einzeln gesegnet. Das dabei verspritzte Weihwasser, sorgte für unterschiedliche Reaktionen bei den Hunden und für manches Lächeln bei den Besitzern.
Zur Erinnerung an diesen Tag wurden bunte Anhänger in Form von Pfotenabdrücken verteilt.
Die zahlreichen persönlichen Rückmeldungen der Anwesenden, ob mit oder ohne Haustier, waren von großer Wertschätzung geprägt. Mehrmals wurde erwähnt, wie wichtig diese Feier für die Tierbesitzer ist und wie schön es ist, dass dies von Seiten der Gemeinde angeboten wird.
Die eingegangenen Spenden in Höhe von 250 Euro gehen in diesem Jahr an die „Rehkitzrettung Unterfranken e.V.“ Im Anschluss an die Feier konnten sich die Teilnehmenden bei Ute und Willy Krämer von der Organisation genauer über die Arbeit der Ehrenamtlichen informieren.
Die Tiersegnung der Gemeinde St. Anton Schweinfurt findet jährlich um den Namenstag des Hl. Franziskus (4.10.) statt. Bei schlechtem Wetter in den Innenräumen der „casa Vielfalt“
Gabi Treutlein
















