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Menschen in Trauer suchen nach Begleitung, Trost und Hilfe. Dies kann in unterschiedlicher Form geschehen. 

Hier sehen Sie konkrete Gesprächs- und Aktivitätsangebote, die Wege aus und mit der Trauer eröffnen sollen.

Offener Gesprächskreis für Trauernde
jeweils am 2. Montag im Monat um 18-19:30 Uhr
im Gesprächsladen, Markt 20, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

FriedhofsCafé - Ort der Begegnung am Hauptfriedhof

An diesem "Ort der Begegnung“ stehen haupt- und ehrenamtlich Engagierte jeden ersten Sonntag im Monat (von März bis November) von 14.00 – 16.00 Uhr auf dem Platz vor der Aussegnungshalle als Gesprächspartner zur Verfügung. 

Treffpunkt ist ein umgebautes Lastenfahrrad, an dem Kaffee und Kuchen gegen eine Spende verteilt werden. Ziel des FriedhofsCafés ist es, eine Anlaufstelle für Menschen zu sein, die Kontakte, Gespräche und Unterstützung suchen und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchten.

Das FriedhofsCafé wurde von der Kontaktstelle Ehrenamt gegründet und kooperiert mit der Caritas, dem Malteser-Hospizdienst, dem GesprächsLaden und der Gemeinde St. Anton.


Dieses Video des Bistums informiert über das FriedhofsCafé

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Nachrichten

In den Armen der Engel - Trauerfeier für Menschen ohne Angehörige, 13.05.2025

"Wir wollen nicht vergessen, sondern die Knotenpunkte der Lebenszeit zu einem Netzwerk der Ewigkeit verbinden. Weit gespannt zwischen Gestern und Morgen, zwischen Hier und Dort. Ein Netz in den Armen der Engel.“

Dieser Idee der diesjährigen Trauerfeier für Menschen ohne Angehörige fühlten sich wieder zahlreiche Teilnehmer des außergewöhnlichen Verstorbenengedenkens verbunden. 8 Menschen standen mit ihrem Namen und ihren zum größten Teil unbekannten Lebensgeschichten im Mittelpunkt der Impulse, Gedanken und Lieder. Tragend waren dabei die gesungenen Wünsche und Inspirationen (Von guten Mächten, Sometimes I feel like a motherless child, Angel) der Musikgruppe (Sabine Boujong, Johannes Hofmann, Joachim Werb), sowie die Interpretationen des Leitthemas „in den Armen der Engel“ von Pfarrer Christoph Rupprecht und Diakon Joachim Werb. Die konzentrierte Stimmung und die dichte Atmosphäre, waren spürbar im Raum. Sie ließen erahnen, dass nicht nur die jeweiligen Beziehungspunkte zu den Verstorbenen präsent waren, sondern sich auch jeder in seiner Person angesprochen und berührt fühlte. Tief beeindruckend und bewegend wirkten am Ende die niedergelegten Erinnerungszeichen der Teilnehmer (Blumen, Symbole, persönliche Gedanken der Schachclubmitglieder) als auch die der Schülerinnen und Schüler der Wilhelm Sattler Realschule, die von Alexandra Pistner - Ansorge im Unterricht angeleitet, ganz persönliche Schmetterlinge mit Engelsflügeln anfertigten. Das von der Trauerhilfe Müller professionell zur Verfügung gestellte würde- und stilvolle Ambiente erhielt dadurch eine besondere Note.

Der Stadt Schweinfurt, der Friedhofsverwaltung und allen Beschäftigten des Friedhofs gilt es für die Unterstützung und Ermöglichung dieses seelsorgerisch wichtigen Events besonders zu danken. Stadtkirche katholisch wie evangelisch und Kommune arbeiten hier Hand in Hand für Menschen, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Das sind wir ihnen als humanen Zivilgesellschaft schuldig! Der nächste Termin ist der 21.10.2025, 10.00 Uhr.

Für weitere HIntergründe dieser Andachtsform gibt es einen ausführlichen aktuellen Bericht im Katholischen Sonntagsblatt Würzburg.