Die Szene erinnert bewusst an die Emmauserzählung in der Bibel. Zwei Jünger sind nach dem Tod Jesu auf dem Weg von Jerusalem in ihr Heimatdorf Emmaus. Unterwegs begegnet ihnen Jesus, der Auferstandene. Doch erst Zuhause, als sie bei Tisch sitzen und er das Brot bricht, erkennen sie IHN. „Brannte uns nicht das Herz, als er mit uns redete“, so sagen sie rückblickend. Und sogleich brechen sie auf, kehren zurück nach Jerusalem und erzählen von ihrem Erlebnis: „Der Herr ist wirklich auferstanden“.
Auferstehung ist alltagstauglich; sie geschieht dort, wo sich Frieden und Versöhnung Bahn brechen, wo Hoffnung aufkeimt, wo Leben sprießt, wo Menschen respektvoll miteinander umgehen, wo eine gute Tischgemeinschaft gelebt wird – kurz: wo Jesu Botschaft und damit Gottes Wille lebendig wird.
Wir dürfen das Unsere dazutun, damit das immer wieder geschieht. Und dort wo es geschieht – sollten wir davon erzählen und damit zu Hoffnungsträger*innen werden: „Brannte uns nicht das Herz…“






