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Gemeinde Maria Hilf

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Verabschiedung von Schwester Benedikta und der Erlöserschwestern aus Schweinfurt

Am Sonntag, 15. März wurde in einer Messfeier in der Kapelle des Josefskrankenhauses Schwester Benedikta von der Gottesdienstgemeinde verabschiedet. Damit endete gleichzeitig auch die Ära der Erlöserschwestern in Schweinfurt.

Zu Beginn begrüßte Pfr. Eschenbacher alle Anwesenden in der voll besetzen Kapelle, besonders die Generaloberin Schwester Monika Edinger zusammen mit vielen Erlöserschwestern, die einmal in Schweinfurt gewirkt haben. Er erinnerte daran, dass an diesem Sonntag "Laetare" gefeiert wird, was übersetzt "Freue dich" heißt. Doch die Freude sei mit einem großen Wermutstropfen vermischt, denn wir müssten heute Schwester Benedikta aus Schweinfurt verabschieden und damit nach 95 Jahren die letzte Erlöserschwester.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfr. Eschenbacher Schwester Benedikta für ihren unermüdlichen Einsatz. Insgesamt 37 Jahre hat sie im Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt gewirkt, davon 28 Jahre als Krankenhausseelsorgerin und sich dabei mit viel Herz und Herzlichkeit um das seelische Wohl der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen gekümmert. Er wünschte Schwester Benedikta, die nun ins Mutterhaus nach Würzburg zieht, alles Gute und vor allem Gottes reichen Segen (die ausführliche Dankesrede können Sie in der angehängten Datei nachlesen). Gleichzeitig erinnerte Eschenbacher an die fast 100jährige Geschichte der Erlöserschwestern in Schweinfurt. Durch verschiedene Einrichtungen haben die Schwestern über eine lange Zeit die Seelsorge, die Wohlfahrtspflege und das karitative Tun in Schweinfurt geprägt, man denke nur an das Krankenhaus St. Josef mit der Palliativstation und der Krankenpflegeschule, das Maria-Theresienheim mit Berufsfachschule für Hauswirtschaft, die Kindertagesstätte Maria-Theresia oder auch die Theresienstube für Bedürftige. "Für all diesen Einsatz, für alle mitmenschliche Fürsorge, für alles Mitgehen und Mitleiden der Erlöserschwestern mit der Bevölkerung hier in Schweinfurt und dem Umland, quasi von der Wiege (Kindergarten) bis zur Bahre (Palliativ) möchte ich mich bei Ihnen, den Erlöserschwestern ganz herzlich und aufrichtig bedanken", so Eschenbacher.

Auch die Generaloberin Schwester Monika Edinger erinnerte an das Wirken der Erlöserschwestern in Schweinfurt. Die Kapelle in der Mitte des Josefskrankenhauses stehe symbolisch für den christlichen Geist, dem sich die Schwestern in ihren unterschiedlichen Aufgaben immer verpflichtet fühlten. Sie danke für alles Miteinander und für alle Weggemeinschaft über die vielen Jahrzehnte hinweg.

Schließlich bedankte sich auch Schwester Benedikta bei allen, die sie in den 28 Jahren ihrer Tätigkeit in Schweinfurt begleitet und unterstützt haben. Allen Anwesenden gab sie durch einen Segen gute Worte mit auf den Weg: "Sei behütet, auf deinen Wegen."

Am Ende begrüßte Pfr. Eschenbacher schließlich Diakon Georg Kirchner, der nun als Krankenhausseelsorger für das Krankenhaus St. Josef zuständig ist. Er wünschte ihm viel Kraft, Geduld, Erfüllung und vor allem Gottes reichen Segen in seinem Dienst.