Martina Werbs Geschichte der wundersamen Erlebnisse Aschenputtels am Weihnachtstag erwärmte aber die Herzen und Gemüter der Kinder und begleitenden Eltern und Großeltern so sehr, dass doch Weihnachtsstimmung aufkam und der Impuls für den Heiligen Abend die Menschen erreichte: Jesus wird Mensch, weil Gott für alle Gemeinschaft und Zusammenhalt will. Trotz widriger Umstände gelingt es dem verstoßenen Mädchen mit Hilfe der Tiere einen wunderschönen Festtag zu erleben. Jeder bringt sich ein, bringt mit, was er zur Verfügung hat und ermöglicht so Zusammengehörigkeit, Gemeinschaftsgefühl und Solidarität. In diese illustre Gesellschaft von Aschenputtel, Eichörnchen, Maus, Rehlein, Wildschein und Elster erzählte Aschenputtel die Geburtsgeschichte Jesu und trifft den Kern der Sache. Weihnachten kann überall stattfinden, wo Menschen (und Tiere) zusammenhalten und jeder sich mit seinen Fähigkeiten und Engagement einbringt. Mitbringen und Teilen wurden zum Schlüsselerlebnis der feiernden Gesellschaft um Aschenputtel.
Neben Gebeten und kurzen Impulsen von Diakon Joachim Werb durften natürlich die schon zur guten Tradition gewordenen Trompetenklänge zu den Weihnachstliedern nicht fehlen. Marius Rabsch verdient besonderen Dank für diesen Einsatz unter den Bedingungen. Als Erinnerung an die wunderschöne Waldweihnacht Aschenputtels hatte das Eichhörnchen Knusperfein Nüsse gesammelt und jeweils drei für die Kinder als Geschenk vorbereitet. Spätestens mit diesen „drei Nüssen von Aschenputtel“ in der Hand setzte sich bei jedem Beschenkten endgültig die Weihnachtsstimmung gegen alle Kälte durch.







