Um 10.00 Uhr startete dann der Familienkreuzweg am Deutschfeldfriedhof. Durch den Seinäjoki-Park machte sich die Gruppe auf, um an einzelnen Stationen Jesu Kreuzweg zu gedenken. In diesem Jahr stellte Pastoralreferentin Maria Garsky Begegnungen Jesus mit veschiedenen Personen in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Mit passenden Gesten konnten die Teilnehmenden der Bezug zum eigenen Leben erspüren. So half Simon von Zyrene Jesus das schwere Kreuz zu tragen. Beim gegenseitigen Untergehaken, dachten alle darüber nach, wo ihnen selbst schon geholfen wurde bzw. wo sie einer anderen Person geholfen haben. Bei der Verspottung Jesu durch die Soldaten, zeigten alle mit dem Finger auf sich selbst und überlegten, wo sie selbst schon Spott oder Mobbing erlebt haben. Aber Jesus wurde von Frauen und seiner Mutter auf seinem letzten Weg begleitet. Deshalb umarmten sich die Familien gegenseitig zum Zeichen, dass auch sie nie alleine gelassen werden. Zum Abschluss streckten alle ihre Hände nach oben in den Himmel, um ihren Glauben an die Auferstehung bei Gott zu zeigen.
Um 15.00 Uhr fand dann in der Kirche die eindrucksvolle Karfreitagsliturgie statt. Gottesdienstbeauftragte Anja Mantel hatte den Passionstext in einer freieren Variante vorbereitet, die durch Impulse zum Nachdenken die Gottesdienstteilnehmenden mit in das Geschehen hinein nahmen. Zur Kreuzverehrung legten die Gläubigen neben Blumen auch einen Stein ab für alle Last und Not im eigenen Leben und auf der ganzen Welt.





